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Neuer CONTACT-Präsident: Reto Müller löst Therese Frösch ab

Der Stiftungsrat von CONTACT hat am 29. November 2017 einen neuen Präsidenten und neue Stiftungsratsmitglieder gewählt.

Therese Frösch, Rahel Gall Azmat und Reto Müller

Langenthaler Stadtpräsident übernimmt die strategische Führung der Stiftung für Suchthilfe im Kanton Bern

Neuer Präsident von CONTACT, Stiftung für Suchthilfe, ist der Langenthaler Stadtpräsident und Grossrat Reto Müller. Er wurde bereits im November 2011 als Delegierter der Standortgemeinde Langenthal in den Stiftungsrat und als Vertreter der Region Oberaargau-Emmental in den Stiftungsausschuss gewählt. Müller war seit Januar 2014 Vize-Präsident der Stiftung CONTACT. Er löst Therese Frösch ab, die das Präsidium von CONTACT nach fast zehn Jahren abgegeben hat.

„Manchmal braucht es im Leben bloss einmal eine falsche Entscheidung.“ Reto Müller erläutert, warum er sich für die Suchthilfe-Stiftung CONTACT engagiert:  „Ein Fehlentscheid kann uns allen passieren. Auch mir. Und dann wäre ich jetzt nicht Stadtpräsident und Grossrat, sondern in der gleichen Situation wie die Klientinnen und Klienten von CONTACT.“ Der Langenthaler Stadtpräsident und Grossrat präsidiert neu die Stiftung, deren Vize-Präsident er seit 2014 war.

Fast zehn Jahre lang wirkte Therese Frösch als CONTACT-Präsidentin. Vor mehr als einem Jahr hatte sie ihre Demission angekündigt. Dies verbunden mit dem Rücktritt von Jakob Huber und der Übernahme der Geschäftsleitung durch Rahel Gall im Oktober 2016. Die  Reorganisation der Stiftung sowie ein neuer Auftritt, der die Gesamtorganisation stärkt und besser aufzeigt, welche Angebote CONTACT als Kompetenzzentrum für Schadensminderung führt, prägten die letzten beiden Präsidiumsjahre von Therese Frösch stark. CONTACT dankt Therese Frösch ganz herzlich für ihr jahrelanges, hoch engagiertes Wirken als Präsidentin der Stiftung CONTACT.

Stiftungsrat verkleinert

Also Folge der vor einem Jahr beschlossenen Reorganisation von CONTACT, Stiftung für Suchthilfe, wurden die Stiftungsgremien verkleinert. Als Mitglieder des Stiftungsrats gewählt wurden neben Reto Müller: Bodmer Romy (Bern), Diggelmann Andreas (Burgdorf), Erni-Reusser Ursula (Spiez), Kancz Daniel (Bern), Ramsauer Matthias (Bern), Reber Gaby (Bern), Spring Ueli (Lyss).

Schadensminderung entlastet auch den öffentlichen Raum

Die Stiftung für Suchthilfe CONTACT bietet im Kanton Bern ambulante Angebote mit dem Ziel, die Risiken und Folgeschäden des Suchtmittelkonsums zu mindern. Mit Anlaufstellen, Suchtbehandlung, Arbeitsprogrammen, Wohnbegleitung und mobilen Angeboten bis hin zu Drogeninfo im Nightlife-Bereich wird Schadensminderung betrieben.

Die Angebote von CONTACT fördern die Gesundheit, die persönlichen Kompetenzen und die soziale Integration von Menschen mit einer Drogen- oder schweren Alkoholabhängigkeit. Konsumierende von Freizeitdrogen werden dazu ermutigt, einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu entwickeln. CONTACT trägt zudem dazu bei, den öffentlichen Raum zu entlasten. Im Wesentlichen wird CONTACT über einen Leistungsvertrag mit der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) des Kantons Bern finanziert. Mehr als die Hälfte der Kosten wird selbst erwirtschaftet, z. B. über Erträge von CONTACT Arbeit oder Krankenkassenbeiträge.

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