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Walk and Talk

Aufsuchende Peerarbeit in der Suchthilfe. Peers können Zielgruppen erreichen, die mit den bestehenden Angeboten nicht oder nur beschränkt angesprochen werden können.

Konzept

Peers als Ergänzung zur professionellen Suchtarbeit

Walk and Talk basiert auf dem Peer-to-Peer-Ansatz und ist eine wichtige Ergänzung zur professionellen Suchtarbeit.

Menschen mit eigenen Erfahrungen im Suchtbereich – sogenannte Peers – haben oft einen direkteren Zugang zu ihrer Gruppe als professionelle Sozialarbeitende. Als sogenannte Educators versorgen sie ihre Peers mit Informationen zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Infektionen, sowie Safer Use und Safer Sex.

Durch das aktive Zugehen auf gefährdete und marginalisierte Gruppen können Menschen erreicht werden, welche nicht selbst um Hilfe ersuchen würden. Neben der positiven Wirkung auf die Konsumierenden selbst hat das Angebot auch einen stabilisierenden Effekt auf den öffentlichen Raum.

Ein Educator bereitet die Utensilien für die Abgabe und Beratung der Peers vor.

Angebot

Beratung und Begleitung durch Personen aus der Peer Group

Die Educators sind in Zweierteams unterwegs, aktuell in den Städten Bern, Biel und Thun. Sie sind jeweils zwei Stunden im Einsatz und suchen die Plätze auf, wo sich Menschen der Zielgruppe aufhalten, die von bestehenden Angeboten der Suchthilfe nicht erreicht werden. Dies sind vorwiegend Erwachsene, deren Aufenthaltsort oder Lebensmittelpunkt sich im öffentlichen Raum befindet. Im Zentrum stehen suchtgefährdete und substanzabhängige Menschen. 

Durch ihre hohe individuelle Akzeptanz innerhalb der Zielgruppe können die Educators  glaubwürdig Wissen, Werte, soziale Normen und Problemlösungsstrategien an andere Gruppenmitglieder vermitteln.

Mit Unterstützung der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern.

CONTACT Mobil

Monbijoustrasse 70, 3007 Bern

079 702 08 39 (Montag bis Freitag) zbovy@pbagnpgznvy.pu

Aufsuchende Sozialarbeit

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