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Drogenabhängige betreuen statt kriminalisieren

Was in Lausanne neu ist, ist im Kanton Bern schon seit langem Realität: Drogenabhängige betreuen statt kriminalisieren. Bubi Rufener, Leiter CONTACT Anlaufstelle in Bern, spricht in Radio FR von den Erfahrungen des Berner "Fixerstübli". Dieses ist seit 15 Jahren nur für Menschen aus dem Kanton Bern zugänglich.

Ein neuer Raum für Drogenabhängige in Lausanne - Radio FR berichtet

Drogenabhängige betreuen statt kriminalisieren: Das will auch Lausanne. Die Stadt hat deshalb ein sogenanntes „Fixerstübli“ eröffnet. Hier können suchtmittelabhängige Menschen Drogen unter Aufsicht konsumieren.

In Freiburg gibt es jedoch nach wie vor keine vergleichbare Einrichtung. Drogentourismus ist laut Matthieu Rouèche von der Stiftung ABS, die das Fixerstübli betreibt, jedoch kein Thema. Die Anlaufstelle in Lausanne sei für alle offen, egal aus welchem Kanton.

In Bern und Biel ist man strenger. Dort können nur Einwohner und Einwohnerinnen des Kantons Bern die Anlaufstellen nutzen. Bubi Rufener, Leiter CONTACT Anlaufstelle Bern, erklärt, es habe früher viele Konsumierende aus Nachbarkantonen gegeben. Die Situation habe sich verschärft, und es habe an Platz gemangelt. Darum habe man das Angebot vor rund 15 Jahren eingeschränkt. Leider – aus fachlicher Sicht. Doch auch wenn Bubi Rufener das bedauert, er versteht das: Die Anlaufstellen werden mit Steuergeldern finanziert.

Hören Sie den gesamten Beitrag von Radio FR:

Radio FR, 02.10.2019: Ein neuer Raum für Drogenabhängige in Lausanne

Mehr zu den CONTACT Anlaufstellen in Bern und Biel finden Sie hier:

CONTACT Anlaufstelle

 

 

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