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«Ich wünsche niemandem eine Suchtkrankheit»

Das Bieler Tagblatt interviewt Marc Hämmerli, Leiter CONTACT Anlaufstelle Biel.

Menschen, die während der Adventszeit besonders gefragt sind

Marc Hämmerli leitet die CONTACT Anlaufstelle in Biel. Mit seinem Team leistet er wichtige Arbeit für die Gesellschaft und Menschen mit Suchterkrankung. Gerade während der Adventszeit seien viele der Randständigen froh, dass es die Anlaufstelle gibt.

Hämmerli und sein Team arbeiten mit Menschen, die im Leben sonst keine Anlaufstelle mehr haben. Mit Menschen, die durch die Maschen des sozialen Netzes gefallen sind. Mit Menschen die, anders als Nichtsüchtige, nicht mehr im System funktionieren können.

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Ein Blick in eine Infobroschüre der CONTACT Anlaufstelle zeigt, dass sich die Stiftung für Suchthilfe – die das Angebot der Anlaufstelle leistet – zum Ziel gesetzt hat, Menschen mit einer Suchterkrankung Raum zu bieten, in dem sie ihre Drogen geschützt konsumieren können. Es geht darum, die Risiken und Folgeschäden des Suchtmittelkonsums zu mindern und andererseits medizinische Erstversorgung leisten zu können.

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Zwar dürfen die Klienten der Anlaufstelle in abgetrennten Räumlichkeiten ihre Drogen konsumieren, aber dies geschieht unter Beobachtung von Fachleuten. Und dies sei wichtig. Aber: «Die Konsumation von Drogen ist nie gut, ich wünsche niemandem eine Suchtkrankheit», so Marc Hämmerli.

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Zurück zur Adventszeit. In dieser Zeit bekommen Marc Hämmerli und seine Mitarbeiter viel Feedback von ihren Klienten. «Viele kommen in der Adventszeit auf uns zu und bedanken sich», sagt er. Sie würden zeigen, dass sie froh sind, dass es eine solche Institution gibt.

Daniel Marti / Bieler Tagblatt 18.12.2017

 

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18.12.2017, Bieler Tagblatt: Ich wünsche niemandem eine Suchtkrankheit

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