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Hanf-Zigaretten: eine Suchtgefahr?

Christina Beglinger, Leiterin Kommunikation CONTACT, nimmt Stellung gegenüber der Wochen-Zeitung.

Hanf-Zigaretten aus Emmentaler Cannabis

Hanf-Zigaretten, die nicht berauschen, boomen. Eine Firma aus Zollbrück springt auf den Trend auf und bietet ab Ende Jahr Cannabis aus dem Emmental an.

[…] Dass zurzeit in den Medien über die CBD-Produkte berichtet werde, löse oft eine Verunsicherung aus, stellt man bei Contact, Stiftung für Suchthilfe, fest. «Vor allem in der breiten Öffentlichkeit ist der Bedarf an Informationen gross. Bei Klienten, die unsere Angebote nutzen, tauchen kaum Fragen zu dieser Sorte Hanf mit wenig THC-Gehalt auf. Wir informieren jeweils, dass nach dem Konsum von CBD keine Rauschzustände entstehen», sagt Christina Beglinger von der Stiftung Contact. Eine Suchtgefahr macht sie nicht beim CBD aus, sondern eher beim Tabak, mit dem der Hanf gemischt wird. «Die meisten, die diese Produkte konsumieren, sind bereits Tabak-Raucher. Da die Hanf-Zigaretten doch recht teuer sind, ist die Hürde, damit einzusteigen, für einen Nichtraucher relativ hoch.» Unter Umständen könne der Konsum von CBD-Zigaretten im Sinne der Schadensminderung helfen, das Kiffen zu reduzieren. «Das Geschmackserlebnis ist gleich, was dazu beitragen kann, die Dosierung des THCs laufend zu senken», sagt Christina Beglinger.

Wochen-Zeitung (für das Emmental und Entlebuch), 28.09.2017, Veruschka Jonutis
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Wochen-Zeitung 28.09.2017: Hanf-Zigaratten aus Emmentaler Cannabis

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